Fassadenbegrünung zwischen Technik, Gestaltung und Nutzung:

Im Zuge der Planung des Parkhauses für Bechtle am Standort Neu-Ulm wird die Fassadenbegrünung aktuell im Detail ausgearbeitet. Ziel ist es, die Gebäudehülle nicht nur gestalterisch zu definieren, sondern sie funktional zu erweitern.

Die Auswahl eines geeigneten Systems erfolgte auf Basis mehrerer Kriterien: Neben den baurechtlichen Rahmenbedingungen standen insbesondere die Integration in das architektonische Gesamtkonzept, die Wirtschaftlichkeit sowie die langfristige Umsetzbarkeit im Fokus.

Nach intensiver Recherche und Abwägung wurde ein vorgefertigtes Moossystem gewählt, das speziell für den Einsatz an Fassaden entwickelt wurde. https://moosmoos.de/greenovation-fassadenbegruenung/

Die Entscheidung basiert auf mehreren klaren Vorteilen:

Zum einen ist die Fassade unmittelbar nach der Montage vollständig begrünt. Die Elemente werden bereits vorgefertigt geliefert und vor Ort montiert, wodurch ein sofort sichtbares Ergebnis entsteht. Zum anderen kommt das System ohne künstliche Bewässerung aus und ist dauerhaft pflegefrei, ein entscheidender Faktor im Betrieb des Parkhauses.

Darüber hinaus handelt es sich um ein natürliches Produkt aus nachhaltigen Quellen, das auch funktional zur Verbesserung des Mikroklimas beiträgt. Das eingesetzte Moos kann Luftfeuchtigkeit aufnehmen und zeitverzögert wieder abgeben. Dadurch entsteht ein Effekt der Verdunstungskühlung, der sich positiv auf die Umgebungstemperatur auswirkt. Gleichzeitig werden Schmutzpartikel aus der Luft gebunden und durch Regen ausgewaschen.

Die Fassadenbegrünung wird so zu einem integralen Bestandteil der Gebäudehülle: Sie verbindet gestalterische Qualität mit funktionalem Mehrwert und zeigt, wie auch Infrastrukturbauten wie Parkhäuser weitergedacht werden können.